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05.11.2013, 18:05 Uhr
Matthias Heller an der Spitze der Romröder CDU
Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes mit Vorstandswahlen. Rudolf Marx wird Ehrenvorsitzender.

ROMROD. Matthias Heller ist neuer Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Romrod. Einstimmig wurde der 48-Jährige von der Mitgliederversammlung zum Nachfolger von Stephan Paule gewählt, der aufgrund seiner Ummeldung nach Alsfeld nicht zur Wiederwahl in Romrod antrat. Zu der Mitgliederversammlung konnte der scheidende Parteivorsitzende rund 30 Mitglieder in der Gaststätte „Zum Burghof“ begrüßen. Unter den Gästen waren auch der CDU-Landtagsabgeordnete Kurt Wiegel (Lauterbach), Romrods Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, CDU/FWG-Fraktionsvorsitzender Udo Kornmann und die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Rosemarie Müller (Feldatal).

Im Zentrum der politischen Diskussion des Abends stand die Neuaufstellung der Romröder CDU und der CDU/FWG-Fraktion, die aufgrund der Wahl Stephan Paules zum Bürgermeister von Alsfeld notwendig wurde. In seinem Bericht als Vorsitzender hob Paule hervor, dass bei der Diskussion im Parteivorstand, wer denn der Romröder Union neue Impulse geben könne, der Name Matthias Heller sehr schnell von Vielen genannt worden sei. Heller, der „im Zivilberuf“ Gebietsverkaufsleiter für Kühlaggregate bei der Firma FRIGOBLOCK Grosskopf GmbH in Essen sei, sei durch zahlreiche Vereinsaktivitäten weit über die CDU hinaus bekannt und eine geachtete Persönlichkeit im öffentlichen Leben Romrods. Insbesondere durch sein Engagement bei den SportFreunden Romrod e. V. habe Matthias Heller gezeigt, dass er nicht nur organisieren, sondern auch motivieren und selbst anpacken könne. Dies seien wichtige Eigenschaften für einen Parteivorsitzenden, denn neben der reinen Politik gehe es in einem Stadtverband vor allem darum, das Gemeinschaftsgefühl der Mitglieder zu stärken und durch Aktivitäten im Stadtleben präsent zu sein. „Leider habe ich das in den letzten eineinhalb Jahren aufgrund des Alsfelder Wahlkampfs zu sehr vernachlässigt,“ sagte Stephan Paule selbstkritisch, „daher bin ich froh, dass Matthias Heller dieses Handlungsfeld genau erkannt hat und die Romröder CDU in diesem Bereich wieder nach vorn bringen möchte.“

Auch Romrods Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg hob in ihrer Rede die Bedeutung guter Zusammenarbeit und intensiven Engagements hervor. Sie bedauerte zwar den Verlust Stephan Paules für die Romröder Kommunalpolitik, war sich jedoch sicher, dass Romrod „bei seiner großen Schwester Alsfeld“ nun einen guten Fürsprecher habe. Auch sie hob hervor, dass Matthias Heller für die anstehenden Aufgaben „genau der Richtige“ sei.

CDU/FWG-Fraktionsvorsitzender Udo Kornmann ging in seinem Bericht zunächst auf die parlamentarische Arbeit des Jahres 2013 ein. Bestimmend seien dabei das Projekt „Leben und Wohnen im Alter“, die Einrichtung des Tagesmütternetzwerks für die Betreuung der Unter-Dreijährigen, die Überarbeitung der Friedhofssatzung und Gebührenordnung sowie die Arbeit an den Satzungen für Wasser und Abwasser gewesen. Auch Kornmann freute sich auf die künftige Zusammenarbeit mit dem neuen Stadtverbandsvorsitzenden und auf neue Impulse in der Stadtpolitik.

Matthias Heller äußerte in seiner Vorstellungsrede klare Ziele hinsichtlich des zukünftigen Kurses des CDU Stadtverbandes. Die Präsenz der CDU in der Presse und im öffentlichen Leben werde im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen. „Die Bürgerinnen und Bürger Romrods müssen merken, dass die CDU präsent ist und sich um ihre Anliegen kümmert,“ formulierte Heller. Dabei benötige der Vorstand die aktive Unterstützung aller Mitglieder. Wo es Arbeit zu tun gebe, müssten alle an einem Strang ziehen. Wenn die CDU Romrod wieder bei Wahlen erfolgreich sein wolle, müsste jeder mithelfen, um die gute Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin und das Engagement für die Stadt auch nach außen zu tragen.

Über den Stand der Koalitionsverhandlungen in Wiesbaden berichtete Landtagsabgeordneter Kurt Wiegel. Er dankte dabei auch den Romröder Parteifreunden für ihre Unterstützung im Wahlkampf. Die CDU habe als deutlich stärkste Partei einen Regierungsauftrag für Hessen erhalten. Dies dürfe auch der politische Mitbewerber bei allen Gedankenspielen um ein „rot-grün-rotes Bündnis“ nicht vergessen. Wiegel sah sowohl mit der SPD als auch mit den Grünen politische Schnittmengen. Gleichzeitig gebe es aber auch große Unterschiele zur SPD beim Thema Schulpolitik und zu den Grünen beim Thema Flughafenausbau. Rosemarie Müller überbrachte der Versammlung die Grüße des Kreisvorstandes und berichtete kurz über aktuelle politische Entwicklungen im Kreis.

Eine Ehrung besonderer Art erfuhr der ehemalige Vogelsberger Landrat Rudolf Marx. Er wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Rudolf Marx war über zehn Jahre lang seit 1982 Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes gewesen und hatte dieses Amt 1999 an Bernd Rausch abgegeben. Als stellvertretender Vorsitzender gehörte Marx dem Vorstand bis zu seiner Wahl zum Ehrenvorsitzenden an. Marx dankte den Romröder Parteifreunden für diese „hohe Ehre“. Er gratulierte nochmals Stephan Paule für seinen Erfolg bei der Alsfelder Bürgermeisterwahl und zeigte sich überzeugt, dass die CDU Romrod mit Matthias Heller an der Spitze ihren erfolgreichen Kurs werde fortsetzen können.

Bei den Vorstandswahlen wurden alle Kandidatinnen und Kandidaten ohne Gegenstimmen gewählt. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Ehrenvorsitzender: Rudolf Marx; Vorsitzender: Matthias Heller; Stellvertreter: Nathalie Heilbronn, Thilo Naujock; Schriftführer: Mathias Lukes; Schatzmeisterin: Christiane Schlitt; Beisitzer: Gerhold Rausch, Alwin Schmitt, Helmut Lanz, Bernd Rausch.

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